FAQ - Fragen & Antworten

Welche Sicherheitslösung passt zu Ihrem Gebäude? Wie funktionieren elektronische Zutrittsrechte, und wie lassen sich vorhandene Systeme verbinden? Hier beantwortet ESSECCA häufige Fragen zum Unternehmen, zu den Grundlagen der Sicherheitstechnik und zu den Lösungen im eigenen Portfolio.

Die Antworten bieten eine erste Orientierung. Der konkrete Funktionsumfang ergibt sich aus dem gewählten System, den Komponenten, Lizenzen und der Projektkonfiguration.

ESSECCA als Unternehmen

ESSECCA GmbH ist ein österreichischer Lösungsanbieter und Systemintegrator für elektronische Sicherheitstechnik und Gebäudedigitalisierung. Zum Angebot gehören Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Alarmanlagen, Video-Türsprechanlagen und Softwarelösungen. ESSECCA begleitet Projekte von der Beratung und Planung bis zur Installation, Inbetriebnahme und Betreuung im laufenden Betrieb.

Die Zentrale von ESSECCA befindet sich in der Ing. Julius Raab-Straße 2 in 2721 Bad Fischau-Brunn in Niederösterreich. Ein weiteres Büro liegt in der Eduard-Bodem-Gasse 8, Top B10, in Innsbruck. Das Unternehmen betreut Projekte in ganz Österreich.

ESSECCA betreut unter anderem Bildungseinrichtungen, Hotels, Gesundheitseinrichtungen, öffentliche Verwaltungen, Gewerbe- und Industriebetriebe sowie die Wohnungswirtschaft. Weitere Einsatzbereiche sind Transport, Handel, Kultur, Sport und Freizeit sowie Coworking und Coliving. Die Lösung wird an die Nutzung des Gebäudes und die betrieblichen Abläufe angepasst.

ESSECCA erhebt die Anforderungen, entwickelt das Sicherheitskonzept und plant die technische Umsetzung. Je nach Auftrag übernimmt das Unternehmen Projektmanagement, Montage, Inbetriebnahme und Schulung der Nutzer:innen. Wartung und Support können die Betreuung nach der Übergabe ergänzen.

ESSECCA ist exklusiver Herstellervertreter von Salto Systems in Österreich. Salto entwickelt elektronische Zutrittslösungen. ESSECCA berät zur passenden Lösung und übernimmt projektabhängig Planung, Umsetzung, Integration und Betreuung. Salto hält eine Minderheitsbeteiligung an ESSECCA.

Ja. disecca ist eine eigene modulare Softwareplattform von ESSECCA. Sie verbindet Gebäude- und Sicherheitssysteme und unterstützt unter anderem die Automatisierung von Berechtigungsprozessen. Ein Beispiel ist die regelbasierte Vergabe und der Entzug von Zutrittsrechten anhand von Daten aus einem angebundenen Personalsystem.

Ja. ESSECCA bietet Wartungs- und Supportleistungen für Sicherheitsanlagen an. Umfang, Erreichbarkeit und Leistungen richten sich nach dem vereinbarten Servicepaket. Damit sind Zuständigkeiten für Fragen, Störungen und laufende Betreuung bereits beim Betriebskonzept zu klären. 

Für nähere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter: serviceannahme(at)essecca.at oder Ihren Ansprechpartner im Vertrieb bei ESSECCA.

Sie erreichen ESSECCA unter +43 2622 422 88 oder per E-Mail an presales@essecca.at. Für die erste Beratung sind Angaben zum Standort, zur Nutzung des Gebäudes, zur vorhandenen Technik und zum gewünschten Ergebnis hilfreich. Auch ein geplanter Umbau oder eine schrittweise Erweiterung kann der Ausgangspunkt sein.

Grundlagen der Sicherheitstechnik

Ein Sicherheitskonzept beschreibt die Risiken, die zu schützenden Bereiche und die erforderlichen Maßnahmen. Dazu gehören technische Systeme ebenso wie Zuständigkeiten, Berechtigungen und Abläufe bei Störungen oder Alarmen. Die Planung berücksichtigt die Gebäudenutzung, die vorhandene Infrastruktur und mögliche Erweiterungen.

Zutrittskontrolle regelt, wer einen Bereich betreten darf. Eine Alarmanlage erkennt festgelegte Ereignisse und meldet sie. Videoüberwachung liefert Bildinformationen, um Situationen zu beurteilen oder Ereignisse nachzuvollziehen. Die Systeme erfüllen unterschiedliche Aufgaben und können sich in einem gemeinsamen Sicherheitskonzept ergänzen.

Systemintegration verbindet kompatible Anlagen oder Softwareanwendungen so, dass sie Informationen austauschen und abgestimmte Abläufe unterstützen. Beispielsweise kann eine Alarmmeldung das zugehörige Kamerabild aufrufen. Welche Verbindungen möglich sind, hängt von Schnittstellen, Softwareversionen, Berechtigungen und der technischen Konfiguration ab.

Das ist häufig möglich, muss aber für die vorhandenen Komponenten geprüft werden. Relevant sind Zustand, Alter, Schnittstellen, Herstellerunterstützung und die Anforderungen des neuen Konzepts. Auf dieser Basis lässt sich entscheiden, welche Anlagen eingebunden, erweitert oder ersetzt werden sollten.

Bei einer Cloudlösung wird die Verwaltungssoftware als Dienst bereitgestellt; bei einer serverbasierten Lösung ist eine entsprechende Serverumgebung zu betreiben. Entscheidend sind Zuständigkeiten für Updates und Betrieb, Netzverbindungen, Datenschutzanforderungen und gewünschte Integrationen. Die passende Architektur ergibt sich aus den Anforderungen der Organisation.

Das hängt vom System und seiner Auslegung ab. Batteriebetriebene Türkomponenten können beispielsweise unabhängig von der Gebäudeversorgung arbeiten; netzabhängige Funktionen benötigen passende Ausfallkonzepte. Notstrom, lokale Berechtigungen, Ersatzkommunikation und Wiederanlauf sollten deshalb bereits bei der Planung betrachtet und bei der Inbetriebnahme geprüft werden.

Die Kosten richten sich unter anderem nach der Zahl der Zutrittspunkte oder Kameras, der Gebäudestruktur, dem Installationsaufwand und den benötigten Softwarefunktionen. Zur Gesamtkalkulation gehören auch Lizenzen, Betrieb, Wartung und spätere Erweiterungen. Ein belastbares Angebot setzt daher eine Klärung des konkreten Umfangs voraus.

Eine Modernisierung kann mit besonders wichtigen Bereichen beginnen und später auf weitere Türen, Gebäude oder Systeme ausgedehnt werden. Dafür braucht es ein gemeinsames Zielbild und einen abgestimmten Migrationsplan. So können vorhandene Abläufe, Berechtigungen und Zuständigkeiten während der Umstellung berücksichtigt werden.

Weiterführend: Beratung und Sicherheitskonzepte und Überblick über die Sicherheitssysteme.

Elektronische Zutrittskontrolle

Eine elektronische Schließanlage prüft an der Tür, ob ein Zutrittsmedium für diesen Zugang berechtigt ist. Die Rechte werden in einer Verwaltungssoftware festgelegt und je nach Technologie an Türen oder Medien übertragen. So lassen sich Zutritte nach Person, Bereich und Zeit organisieren.

Die zuständige Verwaltung kann die Berechtigung der verlorenen Karte sperren und ein Ersatzmedium ausgeben. Wann die Sperre an einer Tür wirksam wird, hängt von deren Vernetzung und dem Aktualisierungsverfahren ab. Bei nicht dauerhaft vernetzten Komponenten sind insbesondere Aktualisierungswege und Gültigkeitszeiten zu beachten.

Ja, für viele Bestandstüren gibt es geeignete elektronische Beschläge und Schließzylinder. Batteriebetriebene Komponenten können den Verkabelungsaufwand verringern. Ob eine konkrete Tür umgerüstet werden kann, wird anhand von Schloss, Türgeometrie, Nutzung und gegebenenfalls vorhandenen Schutzanforderungen geprüft.

Ja, kompatible Salto Lösungen unterstützen digitale Schlüssel auf dem Smartphone. Dafür müssen Plattform, Türkomponente und Mobilgerät zusammenpassen. Je nach System können zusätzlich Karten oder Schlüsselanhänger genutzt werden. Welche Zutrittsmedien angeboten werden, wird bei der Planung festgelegt.

Ein elektronischer Beschlag verbindet Leser und Türbetätigung in einer Einheit. Ein elektronischer Zylinder ersetzt einen passenden mechanischen Schließzylinder. Ein Wandleser arbeitet mit einer Türsteuerung und der angeschlossenen Verriegelung zusammen. Türbauart und Nutzung entscheiden, welche Variante sinnvoll ist; für Tore oder andere Verschlüsse kommen auch elektronische Vorhangschlösser infrage.

Weiterführend: Salto Zutrittskontrolle.

Salto Space

Salto Space ist eine serverbasierte Plattform für elektronische Zutrittskontrolle. Mit der webbasierten Verwaltungssoftware ProAccess Space werden Personen, Türen und Berechtigungen organisiert. Das System unterstützt unterschiedliche Türtechnologien und lässt sich durch passende Module und Schnittstellen erweitern.

Salto Space eignet sich für Organisationen, die unterschiedliche Türen und Nutzergruppen in einer gemeinsamen Zutrittsverwaltung abbilden möchten. Dazu zählen beispielsweise Bildungs-, Gesundheits- und Unternehmensgebäude sowie Hotels. Die Auswahl richtet sich nach dem Berechtigungskonzept, der Betriebsarchitektur und den benötigten Integrationen.

Ja. Salto Space unterstützt verschiedene Technologien, darunter vernetzte Türkomponenten und Data-on-Card-Verfahren. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anforderungen innerhalb einer Anlage abbilden. Funktionen wie sofortige Fernöffnung oder die unmittelbare Übermittlung einer Sperre setzen die dafür notwendige Vernetzung voraus.

Weiterführend: Salto Space im Detail.

Salto KS

Salto KS ist eine cloudbasierte Zutrittslösung, die über ein Webportal und eine App verwaltet wird. Sie benötigt keinen eigenen lokalen Verwaltungsserver. Ein Gateway, der Salto KS IQ, verbindet die Cloud mit den geeigneten elektronischen Türkomponenten vor Ort.

Salto KS kommt unter anderem für Filialen, Coworking, Coliving und Apartments infrage. Die zentrale Verwaltung unterstützt Organisationen mit wechselnden Nutzer:innen oder mehreren Standorten. Entscheidend sind die erforderlichen Rechte, die Verbindungen vor Ort und die gewünschten Funktionen.

Ja, die Fernöffnung gehört zu den Funktionen von Salto KS. Dafür müssen Türkomponente, Gateway und Cloud wie vorgesehen miteinander verbunden sein und die bedienende Person über die erforderlichen Rechte verfügen. Bei unterbrochenen Verbindungen kann die Fernfunktion eingeschränkt sein.

Weiterführend: Salto KS im Detail.

Salto Homelok

Salto Homelok ist eine cloudbasierte Zutrittslösung für Wohngebäude und die Wohnungswirtschaft. Sie verbindet die Verwaltung von Zutrittsrechten mit geeigneten elektronischen Türkomponenten. Damit lassen sich etwa Hauseingänge, Wohnungstüren und Zugänge zu gemeinschaftlich genutzten Bereichen in einem System organisieren.

Nein. Salto Homelok kommt auch für die Modernisierung bestehender Wohngebäude infrage. Ob und wie einzelne Türen nachgerüstet werden können, hängt von den vorhandenen Schlössern, Türabmessungen und technischen Voraussetzungen ab. Eine Bestandsaufnahme klärt den Umfang der Umrüstung.

Hausverwaltungen können Zutrittsrechte digital organisieren und bei Änderungen anpassen, etwa bei einem Wechsel von Mieter:innen oder Dienstleister:innen. Je nach Rollen- und Berechtigungskonzept lassen sich Aufgaben auf unterschiedliche Verantwortliche verteilen. So kann der Aufwand für physische Schlüsselübergaben und die laufende Schlüsselverwaltung sinken.

Ja, Homelok unterstützt Zutrittsszenarien für Gäste, Handwerker:innen und Lieferant:innen. Welche Möglichkeiten Mieter:innen selbst verwalten dürfen, hängt vom eingerichteten Rollenmodell und den freigegebenen Funktionen ab. Auch die nutzbaren Türen und die zeitliche Gültigkeit werden im Berechtigungskonzept festgelegt.

Weiterführend: Salto Homelok für die Wohnungswirtschaft.

Salto IDM und Besuchermanagement

Salto IDM ist eine Plattform für Physical Identity and Access Management, kurz PIAM. Sie verwaltet Personen und ihre physischen Zutrittsrechte und unterstützt Abläufe für Mitarbeitende, Besucher:innen und externe Partner:innen. Dazu gehören Registrierung, Berechtigungsvergabe und die Dokumentation der jeweiligen Prozesse.

Salto IDM kann Besucher:innen vorab registrieren, Check-in-Abläufe strukturieren und zuständige Personen über die Ankunft informieren. Dadurch müssen Daten am Empfang seltener erneut erfasst werden. Die konkreten Schritte werden an die Organisation, die eingesetzten Module und die angebundenen Zutrittssysteme angepasst.

Ja. Salto IDM unterstützt temporäre Zutrittsberechtigungen für definierte Bereiche und Zeiträume. So lässt sich der Zugang an einen Besuch oder einen Einsatz koppeln. Voraussetzung ist die passende Anbindung an das Zutrittssystem; Berechtigungen und Gültigkeitsregeln müssen entsprechend eingerichtet sein.

Nein. Salto IDM kann auch Identitäten und Zutrittsprozesse für Mitarbeitende und externe Dienstleister:innen verwalten. Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt davon ab, ob vor allem Besucherabläufe oder umfassendere Personen- und Berechtigungsprozesse organisiert werden sollen. Dafür stehen unterschiedliche Lizenz- und Funktionsumfänge zur Verfügung.

Weiterführend: Salto IDM und Besuchermanagement.

Videoüberwachung und Videomanagement

Videoüberwachung stellt Bildinformationen aus ausgewählten Bereichen bereit. Diese können helfen, eine aktuelle Situation einzuschätzen oder ein Ereignis nachträglich zu untersuchen. Die Planung legt fest, welche Bereiche relevant sind, welche Bildqualität benötigt wird und wie die Aufnahmen ausgewertet und verwaltet werden.

Eine Rekorderlösung bündelt die Aufzeichnung und grundlegende Verwaltung der angeschlossenen Kameras in einem Gerät. Eine Serverlösung bietet eine Softwareplattform für umfangreichere Verwaltungs-, Analyse- und Integrationsaufgaben. Welche Variante passt, hängt unter anderem von Kamerazahl, Standorten und benötigten Funktionen ab.

Ja, geeignete Videoanalysesysteme können Kennzeichen erkennen und damit beispielsweise definierte Zufahrtsprozesse unterstützen. Dafür müssen Kamera, Blickwinkel, Beleuchtung und Software auf die Situation abgestimmt sein. Eine Schrankenfreigabe benötigt zusätzlich die entsprechende Integration und eine geregelte Zuordnung der Berechtigungen.

Vor dem Einsatz müssen insbesondere Zweck, Rechtsgrundlage, Erforderlichkeit, Aufnahmebereich und Speicherdauer geklärt werden. Betroffene sind entsprechend zu informieren, und der Zugriff auf Aufnahmen ist zu beschränken. Die Zulässigkeit hängt vom konkreten Einsatz ab; eine Kamera oder Software macht eine Überwachung nicht automatisch rechtmäßig.

Weiterführend: Videoüberwachung von ESSECCA und österreichische Datenschutzbehörde zu Foto und Video.

Alarmanlagen und Ksenia

Eine Einbruchmeldeanlage wertet Signale von Meldern aus, etwa Türkontakten oder Bewegungsmeldern. Bei einem entsprechend definierten Ereignis löst die Zentrale die festgelegte Reaktion aus. Das kann eine örtliche Signalisierung oder eine Meldung an vereinbarte Empfänger:innen sein. Die Reaktionskette wird im Sicherheitskonzept festgelegt.

Eine hybride Alarmanlage kombiniert drahtgebundene und funkbasierte Komponenten. Das kann bei Gebäuden sinnvoll sein, in denen nur ein Teil der Bereiche wirtschaftlich verkabelt werden kann. Die Auswahl berücksichtigt unter anderem die bauliche Situation, Funkbedingungen, Stromversorgung und Anforderungen an Betrieb und Wartung.

Mit Ksenia lares 4.0 lassen sich je nach Ausstattung auch Funktionen der Gebäudeautomation einbinden, beispielsweise Licht- oder Temperatursteuerung. Eine App kann die Bedienung ergänzen. Welche Funktionen gemeinsam genutzt werden können, hängt von den vorhandenen Geräten, Schnittstellen und der eingerichteten Konfiguration ab.

Nicht grundsätzlich. Wohin eine Alarmmeldung übermittelt wird und wer anschließend reagiert, muss ausdrücklich eingerichtet und gegebenenfalls vertraglich vereinbart werden. Möglich sind etwa Meldungen an zuständige Personen oder eine beauftragte Leitstelle. Eine Sirene oder eine App-Benachrichtigung ersetzt keine abgestimmte Intervention.

Weiterführend: Alarmanlagen und Ksenia.

Video Türsprechanlagen von 2N

Eine Video-Türsprechanlage überträgt Bild und Sprache vom Eingang zu einer Innenstation oder einem geeigneten Endgerät. So können zuständige Personen vor der Türöffnung mit Besucher:innen sprechen und die Situation am Eingang sehen. Welche Öffnungs- und Weiterleitungsfunktionen verfügbar sind, hängt vom System ab.

Eine IP-Türsprechanlage nutzt das vorhandene Datennetz. Eine LTE-Lösung kommuniziert über Mobilfunk und kann interessant sein, wenn am Eingang kein geeigneter Netzwerkanschluss vorhanden ist. Auch sie benötigt eine Stromversorgung, ausreichenden Mobilfunkempfang und passende Dienste für den vorgesehenen Betrieb.

Ja, geeignete 2N Lösungen ermöglichen die mobile Annahme von Türrufen. Je nach Ausstattung kann auch eine Türfreigabe erfolgen. Dafür sind kompatible Geräte, die passende App beziehungsweise der entsprechende Dienst und eine funktionierende Verbindung erforderlich. Mobile Rufannahme wird im Projekt gezielt eingerichtet.

Ja, das 2N Portfolio bietet Lösungen für Anlagen mit mehreren Eingängen und Nutzergruppen. Rufziele und Berechtigungen lassen sich entsprechend der Gebäudestruktur organisieren. Die genaue Architektur und Verwaltung hängen von den verwendeten Komponenten, Diensten und der Projektgröße ab.

Weiterführend: Video-Türsprechanlagen und 2N.

disecca

disecca ist eine modulare Softwareplattform von ESSECCA für die Integration von Gebäude- und Sicherheitssystemen. Sie unterstützt Identitäts- und Zutrittsmanagement, automatisierte Abläufe, Monitoring und Visualisierung. Ziel ist, Daten aus angebundenen Systemen für gemeinsame Prozesse nutzbar zu machen und mehrfachen Verwaltungsaufwand zu verringern.

disecca kann Daten aus einem angebundenen Personalsystem übernehmen und daraus definierte Berechtigungsprozesse auslösen. Beim Eintritt werden beispielsweise vorgesehene Zutrittsrechte vergeben; beim Austritt wird ihr Entzug angestoßen. Rollen, Freigaben und Übertragungswege werden dafür im Workflow und in den Schnittstellen festgelegt.

Identity-Management, Zutrittskontroll-Management, Monitoring und Alarm-Management sowie Dashboard und Visualisierung. Onboarding, Offboarding und Workflows unterstützen die Automatisierung. Welche Bausteine eingesetzt werden, richtet sich nach den Aufgaben und den anzubindenden Systemen.

Ja, disecca ist für die Verbindung geeigneter Systeme über Schnittstellen ausgelegt. ESSECCA nennt unter anderem REST, LDAP und CSV als Anbindungswege für Personaldaten. Die konkrete Integration setzt eine technische Prüfung der beteiligten Anwendungen, Datenfelder und unterstützten Funktionen voraus.

Weiterführend: disecca Softwareplattform.

Leitstand VISECCA

Der Leitstand VISECCA ist eine Lösung für das übergeordnete Sicherheitsmanagement. Er führt Informationen und Bedienfunktionen angebundener Systeme in einer gemeinsamen Oberfläche zusammen. Mitarbeitende können dadurch Meldungen zuordnen, Ereignisse beurteilen und die dafür vorgesehenen Maßnahmen ausführen.

In VISECCA können geeignete Sicherheits- und Gebäudesysteme über passende Schnittstellen integriert werden, beispielsweise Video- und Zutrittssysteme. Ob ein konkretes Produkt unterstützt wird, hängt unter anderem vom verfügbaren Schnittstellenmodul und der Version ab. Das wird vor der Umsetzung geprüft.

Eine Videoverwaltung konzentriert sich auf Kameras, Aufzeichnungen und Bildauswertung. Ein Sicherheitsleitstand verbindet zusätzlich Meldungen und Bedienfunktionen weiterer Anlagen zu einem übergeordneten Arbeitsablauf. Im ESSECCA Portfolio wird der Name VISECCA sowohl für Videolösungen als auch für den Leitstand verwendet; der jeweilige Funktionsumfang ist gesondert zu betrachten.

Weiterführend: Leitstand VISECCA.

Ergänzende Produkte

Wie funktioniert ein elektronisches Schrankschließsystem?

Ein elektronisches Schrankschließsystem regelt den Zugang zu Spinden, Schränken oder Depotfächern über ein berechtigtes Medium. Je nach Lösung kommen beispielsweise Karten, Armbänder, Smartphones oder PIN-Codes zum Einsatz. GANTNER bietet sowohl vernetzte Systeme als auch batteriebetriebene Schlösser.

Können Schränke fest zugeteilt oder frei gewählt werden?

Ja, im GANTNER Portfolio gibt es Lösungen für fest zugeteilte, frei wählbare und vermietete Schränke. Welches Modell eingesetzt wird, hängt vom Nutzungskonzept und der gewählten Ausstattung ab. Damit lassen sich etwa persönliche Mitarbeitendenspinde oder wechselnd genutzte Gästeschränke organisieren.

Lassen sich bestehende Schränke elektronisch nachrüsten?

Ja, geeignete GANTNER Batterieschlösser können in vorhandenen Schränken nachgerüstet werden. Dabei müssen Material, Türabmessungen und Einbausituation zum jeweiligen Schloss passen. Die Prüfung dieser Punkte zeigt, welche Komponenten geeignet sind und ob zusätzliche Anpassungen erforderlich werden.

Weiterführend: GANTNER Schrankschließsysteme.

Was ist elektronisches Schlüsselmanagement?

Elektronisches Schlüsselmanagement organisiert die kontrollierte Ausgabe und Rücknahme mechanischer Schlüssel. Bei geeigneten deister Systemen werden Entnahmen und Rückgaben elektronisch dokumentiert. Verantwortliche können dadurch nachvollziehen, welche berechtigte Person einen Schlüssel übernommen hat und ob er wieder zurückgegeben wurde.

Wann ist ein elektronischer Schlüsselschrank sinnvoll?

Ein Schlüsselschrank ist sinnvoll, wenn mehrere Personen auf gemeinsam genutzte Schlüssel zugreifen müssen, etwa in der Hausverwaltung, im Fuhrpark oder im Gebäudebetrieb. Er verbindet die Aufbewahrung mit geregelten Berechtigungen und dokumentierter Ausgabe. So wird die Verantwortung für entnommene Schlüssel klarer.

Können deister Systeme auch Geräte und Ausrüstung verwalten?

Ja. Zum deister Portfolio gehören neben Schlüsselschränken auch elektronische Fachanlagen für Geräte und Equipment. Je nach Ausstattung lassen sich Entnahmen und Rückgaben automatisch erfassen und Lademöglichkeiten integrieren. Welche Gegenstände geeignet sind, hängt von Fachgröße, Erkennung und gewähltem System ab.

Gibt es deister Lösungen für die Schlüsselhinterlegung im Außenbereich?

Ja. Der deister proxSafe Digital Safe ist als wetterfester Schlüsselsafe für innen und außen beschrieben. Er kann je nach Ausstattung kontaktlos geöffnet und in eine geeignete Zutrittskontrolle eingebunden werden. Standort, Montage und benötigte Protokollierung werden passend zur Anwendung geplant.

Weiterführend: deister Schlüssel- und Equipmentmanagement.

Was ist TANlock?

TANlock ist ein elektromechanisches Schließsystem für technische Schränke. Es erweitert die physische Zugriffskontrolle beispielsweise auf Server-Racks, Schaltschränke und Cabinets. So können auch innerhalb eines zugänglichen Technikraums einzelne Schränke gezielt für bestimmte Personen freigegeben werden.

Warum sollte ein Serverschrank zusätzlich zum Raum gesichert werden?

Eine Zutrittsberechtigung für einen Technikraum bedeutet nicht automatisch, dass jede Person an jedem Server arbeiten darf. Eine zusätzliche Schrankverriegelung ermöglicht eine feinere Trennung von Zuständigkeiten. Das ist beispielsweise relevant, wenn mehrere Teams oder externe Servicepartner:innen unterschiedliche Systeme betreuen.

Unterstützt TANlock eine zusätzliche PIN-Abfrage?

Ja. Das von ESSECCA beschriebene TANlock Angebot umfasst eine Kombination aus RFID und Freigabeknopf für Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dafür müssen die passende Ausführung und die entsprechende Konfiguration eingesetzt werden. Die vorgesehenen Identifikationsverfahren werden mit dem Zugriffskonzept für die IT-Infrastruktur abgestimmt.

Weiterführend: TANlock für IT-Infrastruktur.